Mit dem Launch unseres neuen Fragen-Features haben User ab sofort die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen zu Arbeitgebern direkt auf den Unternehmensprofilen zu stellen. Im selben Moment wird die Frage als E-Mail an all jene verschickt, die das Unternehmen im letzten Jahr bewertet haben – und natürlich an das Unternehmen selbst. Denn wir wissen: unsere User möchten nicht nur lesen, sondern auch dezidiert Fragen stellen. Und: sie sind es gewohnt, im Netz relevante Informationen schnell zu bekommen, sich mit anderen zu vernetzen und auszutauschen. Das ist die Basis für kununity.

Nicht alle Unternehmen reagieren auf die Neuerung mit Begeisterung. Viele empfinden das Level an Transparenz, mit dem sie konfrontiert werden, schon jetzt als herausfordernd. Anderen missfällt die grundlegende Idee, als Arbeitgeber anonym bewertet zu werden, seit jeher. Dennoch: das Kommunikationsverhalten unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Menschen teilen ihre Erfahrungen als Arbeitnehmer ähnlich wie Kunden ihre Bewertungen zu Produkten und Dienstleistungen abgeben. Und jeder zweite Internetnutzer informiert sich auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen – Tendenz steigend.

Dieses Phänomen ist leicht erklärt. Ein Mehr an Information führt am Ende zu besseren Entscheidungen. Wir glauben an die Kraft der Vielfalt an Meinungen und Perspektiven, um sich ein differenziertes Bild von einem Arbeitgeber machen zu können. Und wir glauben, dass die Vielzahl an Bewertungen wertvolle Impulse liefern kann, sich als Arbeitgeber zu verbessern und zu verstehen, wie die eigene Arbeitgeber-Marke am Bewerbermarkt überhaupt wirkt.

7 Tipps zum Umgang mit kununity

Wir wissen aber auch, dass es immer noch Unsicherheit gibt, wie man als Arbeitgeber mit kununu (und dem neuen Fragen-Feature) umgehen soll. Die gute Nachricht: es ist gar nicht so schwer. Die noch bessere Nachricht: hier sind 7 konkrete Tipps.

1) Verstehen Sie kununu und das neue Feature als Chance und sehen Sie die Bewertungen, Fragen und Antworten als einen relevanten Teil des Gesamtbildes Ihres Unternehmens. Die Inhalte spiegeln exakt die Themen wider, die ihre Mitarbeiter und Bewerber beschäftigen.

2) Lassen Sie sich per E-Mail benachrichtigen, wenn eine neue Frage oder eine neue Antwort gepostet wird. So können Sie rasch reagieren und sind immer bestens informiert, welche Themen auf ihrem Profil diskutiert werden.

3) Machen Sie mit! Jede unbeantwortete Frage (und jede unkommentierte Bewertung) ist verschenktes Potenzial mit Ihrer Zielgruppe zu interagieren. Eine transparente Kommunikation stärkt das Vertrauen in Ihre Arbeitgeber-Marke und ist in Zeiten sozialer Medien eine viel stärkere Botschaft als die schönste Imagebroschüre.

4) Nutzen sie die Möglichkeit, ihre Kollegen zu Unternehmensbotschaftern zu machen. Eine Arbeitgeber-Marke wird durch die Mitarbeiter geprägt, nicht nur durch den CEO oder die HR-Abteilung. Deshalb können beim neuen Feature auch mehrere Unternehmens-User mit Klarnamen, Foto und Jobtitel Fragen beantworten.

5) Nehmen Sie das Feedback an und seien Sie selbstkritisch. Wenn auf Basis der Bewertungen gezielt Verbesserungen im Unternehmen passieren, profitieren beide Seiten.

6) Machen Sie kununu nicht für Kritik verantwortlich. Menschen tauschen sich aus, das war schon immer so. Würde es kununu nicht geben, stünden die Informationen woanders.

7) Bedanken Sie sich für das Feedback. Klingt banal, passiert aber immer noch zu wenig. Ja, wir konnten es auch nicht glauben.

Natürlich ist es leicht, Unternehmen zuzurufen, dass sie heute transparent und kritikfähig sein sollen. Diesen Anspruch stellen wir aber auch an uns selbst. Deshalb: Sie sind herzlich eingeladen, Feedback und Fragen direkt an mich zu richten. Sie finden mich auf XING, Twitter oder können mir an johannes.prueller@kununu.com schreiben. Ich freu mich über den Austausch!

So sehen Fragen & Antworten für die kununu GmbH aus