Mitarbeiterempfehlungen lohnen sich – das konnten wir Ihnen bereits zeigen. Überzeugend ist auch folgende Zahl: Statistisch werden 40 Prozent¹ der Bewerber über diesen Kanal auch eingestellt. Damit liegen Mitarbeiterempfehlungen vorne. Einleuchtend also, dass viele Personalabteilungen bereits darauf setzen, das Netzwerk ihrer Mitarbeiter für die Besetzung von Vakanzen zu nutzen. Doch wie genau funktionieren Mitarbeiterempfehlungen? Ist es schon damit getan, die eigenen Mitarbeiter um Empfehlungen zu bitten?

Das Projekt Mitarbeiterempfehlungen anzugehen, ist ein einfacher Schritt. Dann kommt das Projekt in Gang, wird größer und komplexer: Die Empfehlungen nehmen zu und es gibt erste Erfolge zu verbuchen. Doch genauso schnell steigt auch der administrative Aufwand.

Ein Königreich für den automatisierten Prozess

Wenn Unternehmen Mitarbeiterempfehlungen als Recruiting-Kanal nutzen, gibt es drei grundlegende Anforderungen an die Prozesse:

Die Mitarbeiter müssen über relevante Vakanzen informiert werden

Für die Mitarbeiter ist nicht jede Vakanz gleichermaßen relevant. Sie müssen gezielt und maßvoll über offene Stellen informiert werden. Die Mitarbeiter kennen vornehmlich mögliche Kandidaten die in einem ähnlichen Feld arbeiten und meist auch für den selben Standort infrage kommen an dem die Mitarbeiter selbst arbeiten. Schickt man den Mitarbeitern Informationen zu allen offenen Stellen, entsteht schnell ein Spam-Effekt und die Wahrscheinlichkeit, dass Kandidaten empfohlen werden, sinkt. Hier ist es goldwert, die Mitarbeiter automatisiert über Vakanzen zu informieren, die genau zu ihrem Netzwerk passen und sie gleich noch auf passende Kandidaten in ihrem Netzwerk aufmerksam machen zu können.

Der händische Aufwand der Personalabteilung muss möglichst klein sein

Für die Personalabteilung ist es wichtig, dass die empfohlenen Kandidaten möglichst nahtlos in die bestehenden Systeme überführt werden können. Auch muss, für die Incentivierung, schnell ersichtlich sein, über welchen Mitarbeiter oder welche Mitarbeiterin die Kandidaten eingestellt wurden.

Die Performance des Recruiting-Kanals muss jederzeit transparent sein

Für Personaler ist es wichtig, dass sie jederzeit einsehen können, wie es um die Recruiting-Kanäle steht. So braucht es eine Übersicht über die Schlüsselkennzahlen, um jederzeit an die Vorgesetzten berichten zu können.

Das ist alles händisch möglich, wird aber schnell sehr zeitaufwändig – wo doch gerade die Effizienz einer der unschlagbaren Vorteile von Mitarbeiterempfehlungen ist. Wie kann ein Tool Unternehmen nun konkret unterstützen? Die Mitarbeiter können über ausgewählte Vakanzen per E-Mail informiert werden und um Empfehlungen zur Besetzung gebeten werden – automatisiert. Und auch der Erfolg ist mit einem Tool sofort sichtbar: Jede Empfehlung und jede Bewerbung eines empfohlenen Kandidaten wird, über personalisierte Links, automatisch erfasst. So kann man nachvollziehen, wie gut das Programm funktioniert, wie viele empfohlene Kandidaten eingestellt werden, in welchen Bereichen wie viel empfohlen wird und vieles weitere.

Studien haben ergeben, dass Mitarbeiter, die durch Mitarbeiterempfehlungen eingestellt werden, eine höhere Produktivität und eine geringere Fluktuation aufweisen². Nutzen Sie das Netzwerk Ihrer Mitarbeiter und holen Sie sich dazu die technische Unterstützung, die Sie brauchen.

¹UndercoverRecruiter Infographic, Jobvite Index, 2017 | ²Jobvite Index, 2017; Stanford University, 2010; IZA, University of Minnesota, 2013